Die LWL-Tagesklinik Recklinghausen für Kinder und Jugendpsychiatrie. Bild: LWL

11.05.2020 LWL-Klinik Marl-Sinsen öffnet Tageskliniken wieder

Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche erhalten professionelle Hilfe

Die Tageskliniken der LWL-Klinik Marl-Sinsen in Recklinghausen, Borken, Coesfeld, Gronau und Bottrop nehmen wieder Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen zur Behandlung auf.

Für entsprechende Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist gesorgt. So tragen alle Teammitglieder der LWL-Tageskliniken für Kinder-und Jugendpsychiatrie einen Mund-Nasen-Schutz. Auch für die jungen Patienten stehen entsprechende Masken zur Verfügung. Die Patientenanzahl wird bis auf Weiteres auf sechs Kinder und Jugendliche begrenzt.

„Gerade Kinder und Jugendliche, die ohnehin mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, sind in der gegenwärtigen Situation sehr belastet. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir unsere Türen wieder öffnen und professionelle Hilfe für diese jungen Patienten und ihre Familien anbieten können“, so Dr. Rüdiger Haas, Ärztlicher Direktor der Marler Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).


Hintergrund
Die sechs tagesklinischen Einrichtungen der LWL-Klinik Marl-Sinsen bieten im Normalfall mit 12, beziehungsweise in der LWL-Tagesklinik Gronau mit zehn Behandlungsplätzen, professionelle Hilfe für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen im Alter von sieben bis achtzehn Jahren. Dabei nehmen die jungen Patienten tagsüber an unterschiedlichen Therapieangeboten teil und besuchen die Schule innerhalb der Tagesklinik. Am Abend geht es dann zurück in die Familie.